Nahrungsergänzungsmittel
oder doch besser natürliche Lebensmittel?

Aronia hilft einen gesunden Lebensstil zu führen

Positiv für die Gesundheit ist, wenn Sie die hohe Vielfalt an Obst und Gemüse für Ihre Ernährung nutzen.

Dieses breite Spektrum an Substanzen ist mit industriell hergestellten Nahrungsergänzungsmittel unmöglich zu erreichen.

Was die Aroniabeere für Sie und Ihren Vitaminhaushalt tun kann

Aroniabeeren sind kleine Powerpakete, die Sie bei einer gesunden Ernährung unterstützen können. Die Apfelbeeren enthalten Vitamine wie Vitamin K, Vitamin E, Vitamin A und Beta-Carotin. Schon wenige getrocknete Beeren oder der Saft der Aroniabeeren täglich können den Vitamingehalt Ihrer Ernährung positiv verändern.

Aroniabeeren und Ihre Mineralien

Zum Leben benötigen wir Wasser, Fette, Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralstoffe. Mineralstoffe sind auf zwei Wegen am Leben beteiligt: Zum einen sind sie Bausteine, zum anderen übernehmen sie lebenswichtige Aufgaben in unserem Körper. Dazu gehören auch Stoffwechselvorgänge. Ohne Mineralstoffe funktioniert in Ihrem Körper auf die Dauer nichts. Eine Unterversorgung kann fatale Folgen haben. Kurzfristige Mängel von Mineralstoffen können vom Körper noch ausgeglichen werden, während langfristige Mängel zu Erkrankungen führen.

Aroniabeeren und die Produkte aus Aronia sind sehr reich an Mineralien. Vor allem Zink, Mangan, Magnesium, Kalium und Calcium kommen in grossen Mengen vor.

Vielen Menschen fällt es schwer, die empfohlene tägliche Ration an Mineralien zu sich zu nehmen. Mit einem Deziliter Aroniasaft oder einem Esslöffel getrockneter Beeren täglich haben Sie bereits einen grossen Teil des täglichen Bedarfs zu sich genommen.

Bei diesen Krankheiten kann die Aroniabeere hilfreich sein

Die Summe von Studien hat ergeben, dass die Verwendung der Aroniabeere in der Ernährung Sie in diesen Bereichen unterstützen kann:

  • Bei Erkrankungen von Herz und Kreislauf
  • Bei zu hohem oder zu niedrigem Blutdruck
  • Entzündungshemmend
  • Blutzuckerregulierend
  • Sie kann unterstützend einen zu hohen Spiegel an schlechtem Cholesterin senken und damit das Risiko für die Entstehung von einer Arterienverkalkung vermindern.

Speziell im Hinblick auf eine Risikosenkung für Krankheiten die Ihr Herz angreifen, sind die Inhaltsstoffe der Aronia von besonders geeignet. Ihre sehr starken Antioxidantien unterstützen das Herz beim Kampf gegen freie Radikale.

Aroniasaft wirkt zudem mild abführend. Bei Magen-, Darm-, Leber- und Gallenbeschwerden helfen die in den Beeren enthaltenen Gerbstoffe.

Verursacht die Aroniabeere unerwünschte Wirkungen?

Sehr selten reagieren Menschen überempfindlich auf die Inhaltsstoffe der Aronia. Die Gerbstoffe der Beeren können Bauchschmerzen verursachen. Entsprechend ist der Hinweis zu deuten den Aroniasaft oder die Beeren nicht in den „nüchternen“ Magen einzunhemen.

Vorsichtig sollten Menschen mit starkem Eisenmangel sein. Aronia besitzt zwar sehr viel Eisen, die Eigenschaft von Aronia „den Körper zu entgiften“ bindet aber das Eisen, d.h. es steht nicht zur Verfügung.

Die Früchte der Aronia-Heilpflanze enthalten – wie viele andere Früchte – Blausäure, allerdings nur in geringen Mengen: In 100 Gramm frischen Beeren stecken etwa 0,6 bis 1,2 Milligramm Blausäure. Eine Person mit 70 kg müsste täglich 4-8 kg frische Beeren essen, damit es Gesundheitsschädlich wird. Zusätzlich nimmt durch die Verarbeitung der Blausäuregehalt ab.

Der Aronia wird auch ein Schutz vor Krebs nachgesagt. Gerade im Zusammenhang mit Darmkrebs soll Aronia vorbeugend wirken. Ausserdem wird sie als Nahrungsergänzung bei Brustkrebs eingesetzt. Die Aronia wird auch oft zur Unterstützung der Regeneration nach Chemotherapien eingesetzt.

Inhaltsstoffe der Aronia

Die zunehmende Beliebtheit der Aronia liegt vor allem in den gesunden Inhaltsstoffen dieser Frucht begründet.

Die Aronia-Beeren enthält bedeutende Mengen an

Provitamin A,

Vitamin B2,

Vitamin K und

Vitamin C,

ausserdem auch Folsäure und Flavonoidsäure.

Besonders wichtig ist die Aronia aber wegen der enthaltenen Antioxydanzien. Diese wirken entzündungshemmend und reparieren Zellschäden, die durch freie Radikale entstanden sind. Wirksame Antioxydanzien in der Aronia-Frucht sind die Anthocyane. Sie sind auch für die dunkelrote Färbung der Frucht verantwortlich.

Schwarze, reife Aroniabeeren (Apfelbeeren)
Reife Aroniabeeren (Aronia melanocarpa)

Sehen wir uns die Inhaltsstoffe der Aronia einmal im Vergleich an.

Zu 85 % besteht die Beere aus Wasser. Damit befindet sie sich auf Augenhöhe mit den meisten anderen Obstsorten wie Äpfeln, Birnen oder Erdbeeren.
Sehr hoch ist der Gehalt an Anthocyanen. Er liegt bei knapp 1500 mg je 100 Gramm Früchten. Die Aronia enthält damit dreimal soviel von diesem Wirkstoff wie die Heidelbeere oder die schwarze Johannisbeere. Lediglich die Holunderbeere kommt mit knapp 1350 Milligramm noch am nächsten.

Nur im unteren Mittelfeld liegt die Aronia dagegen beim Vitamin C-Gehalt. Etwa 21 mg sind in 100 Gramm Beeren enthalten. Zum Vergleich: In 100 Gramm Erdbeeren sind schon 50 mg Vitamin C enthalten. Diese Menge steckt auch in zwei Kiwis oder zwei Orangen. Der Spitzenreiter Acerolakirsche enthält dagegen bis zu 1700 mg je 100 Gramm Früchten. Viel enthält die Aronia dagegen vom Provitamin A. Etwa 1,5 mg sind in 100 Gramm Beeren enthalten. 100 Gramm schwarze Johannisbeeren liefern dagegen nur 0,2 mg. Sehr viel Provitamin A enthält dagegen die Hagebutte mit über 4 mg je 100 Gramm, doch wer möchte schon pfundweise Hagebutten essen? Bei den B-Vitaminen unterscheidet sich die Aronia jedoch nicht merklich von anderen Beerenarten.

Auffällig ist aber nicht nur ihr hoher Gehalt an gesunden Inhaltsstoffen, sondern auch ihr bemerkenswert geringer Zuckergehalt. 100 Gramm Aronia enthalten lediglich 7 Gramm Zucker, davon sind 50 % Fruchtzucker, 50 % Traubenzucker. Dies ist besonders wichtig, da Fruchtzucker in grösseren Mengen von vielen Menschen nicht gut vertragen wird. Es wird empfohlen, nicht mehr als 25 Gramm Fruchtzucker auf einmal zu sich zu nehmen. Dies wären aber gut 700 Gramm Aroniabeeren. Dass jemand diese Menge auf einmal vertilgt, kann als ausgeschlossen gelten. Eiweiss und Fett kommen in der Aronia-Frucht in ausschlaggebender Menge nicht vor.